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„Auch ich bin weit entfernt davon, Ihnen ſo etwas zu bieten, aber machen wir ein Ende mit dieſer Ange⸗ legenheit. Sie können zufrieden ſein, daß ich Ihnen jetzt zugeſtehe, daß es viel leichter iſt, die Wahrheit zu ſagen, als zu lügen, und wenn ich hinzufüge, daß ich wohl ein⸗ ſehe, daß man ſich durch eine einzige Unwahrheit in ver⸗ drießliche Geſchichten verwickeln kann.“
„Das genügt mir vollkommen; nur müſſen Sie mir erlauben, daß ich dieſe Ihre Aeußerung den bei der Wette Anweſenden mittheilen darf.“
„Immerhin; ich halte es für keine Schande, ſeine Fehler einzugeſtehen.“
„So verlaſſe ich Sie mit dem Bewußtſein, ein gutes Werk gethan zu haben,“ gab Herr von Roſenthal lachend zur Antwort, nachdem er auf ſeine Uhr geſchaut und hierauf dem Oberſthofmeiſter zwei Finger ſeiner rechten Hand zum Abſchiede reichte,—„wann unſer Diner ſtattfinden ſoll, haben Sie natürlicher Weiſe zu beſtim⸗ men.“
„Wäre Ihnen aber dankbar dafür, wenn Sie das Arrangement über ſich nehmen wollten.“
„Mit Vergnügen, ich werde Ihnen meine Vorſchläge machen.“
Herr von Roſenthal verließ raſch das Zimmer, von dem Oberſthofmeiſter bis an die Thür begleitet, dann


