Teil eines Werkes 
2. Bd. (1874)
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Gold, mehr als Gold, es war echter, unſchätzbarer Edelſtein, der mich reich und glücklich machen könnte, wenn—“

„Keine Folgen zu fürchten wären.“

„Folgen— hm.“

„Bei der rückſichtsloſen Heftigkeit des Grafen Stol⸗ tenhoff.“

„Ja ſo— aber was das anbelangt, liebenswürdige Hortenſe, ſo laſſen Sie mich dafür ſorgen.“ „So wollen Euer Excellenz mein Schweigen nicht desavouiren? o, wie kann ich Ihnen dafür meine Dank⸗ barkeit beweiſen?“ Sie hatte ſich in heftiger Bewegung raſch erhoben, nachdem ſie zuvor aus ihren dunkeln, leuchtenden Augen einen wahrhaft mörderiſchen Blick auf den im gegenwärtigen Augenblick ſo ſehr empfänglichen Oberſthofmeiſter geſchleudert.

„Wie Sie mir danken können, reizende Hortenſe? — ebenfalls durch Schweigen, durch bedingungsloſes Schweigen.“

„Excellenz— wenn——“

„Durch Schweigen, während ich einen ganz kleinen Zoll der Dankbarkeit von dieſen reizenden Lippen pflücke —— jetzt mögen alle Stoltenhoffs der ganzen Welt kommen.“ Man ſoll den Teufel nie an die Wand malen, iſt

——