V
deren Worten geſucht,„nun ſehen Sie, ich kann mir allerdings denken, wodurch ich bei Ihnen Kummer erregt habe, aber ich gebe Ihnen bündigſt die Verſicherung, daß ich weit entfernt war, irgendwie abſichtlich eine Aeu⸗ ßerung zu thun, die— das heißt— irgend etwas zu äußern— das— überhaupt Ihre Perſon auf irgend welche Art in ein Geſpräch zu verflechten,— welches Sie unangenehm hätte berühren können.“
„Und doch iſt das geſchehen, Excellenz,“ antwortete ſie mit der Milde eines Engels,„und doch haben Euer Excellenz durch eine Aeußerung hart in das Lebensglück eines armen Mädchens gegriffen.“
„Aber auf die unſchuldigſte Art von der Welt, mein Fräulein, Sie ſcheinen mir von dem, was neulich auf dem Balle des Miniſters der auswärtigen Angelegenheiten geſagt wurde, nicht ganz vollkommen unterrichtet zu ſein. Ihr Name wurde nicht genannt.“
„Aber meine Perſon im Zuſammenhange mit einem unglückſeligen Verhältniß genannt, das mir uhnshi ſchon Kummer genug bereitet hat.“
Vn ſprach allerdings von dem Grafen Stolten⸗ hoff—
„Vor Allem, Excellenz, muß ich Sie dringend bit⸗ ten, dieſen Namen nicht zu nennen,“ rief die ſchöne
Sängerin in einem Tone der Entrüſtung, der, wenn nicht 9 h


