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ſelbe Thüröffnung, wo die Dame ſoeben geſtanden. Hier zog er aber ſeinerſeits nicht an der Klingel, ſondern ſchritt als ein genauer Bekannter des Hauſes ohne Weiteres in das Vorzimmer, wo der dienſtthuende Lakai alsbald ehr⸗ erbietigſt von ſeinem Sitz in die Höhe fuhr und dem Herrn Baron gehorſamſt meldete, daß Seine Excellenz allerdings auf der Kanzlei ſeien, aber augenblicklich drin⸗ gend beſchäftigt.
„Kann das lange dauern, mein Lieber?“
„Ich weiß das nicht genau, Herr Baron, vielleicht treten der Herr Baron zum Sekretär Seiner Excellenz ein, wenn der Herr Baron überhaupt warten wollen.“
„Ich möchte allerdings mit dem Herrn Oberſthof⸗ meiſter reden, habe auch noch,“ fuhr er fort, nachdem er auf ſeine Uhr geſchaut,„drei Viertelſtunden Zeit, da ich erſt um elf Uhr zu Seiner Majeſtät befohlen bin, und wenn der Herr Oberſthofmeiſter nicht zu lange beſchäftigt ſind, möchte ich wohl warten.“
Der Lakai öffnete die Thür des Zimmers, wo ſich der Sekretär befand, und da dieſer würdige Beamte Herrn von Roſenthal als einen von Denen erkannte, die hie und da zu kommen pflegten, um mit Seiner Excellenz eine Ci⸗ garre zu rauchen, ſo ſchob er dem Eintretenden mit größter Freundlichkeit einen bequemen Stuhl zurecht und über⸗ reichte ihm auch verſchiedene Zeitungen des heutigen Tages.


