Teil eines Werkes 
2. Bd. (1874)
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und er deßhalb wohl wußte, wie viel von ſeinen Worten zu halten war, ſo konnte er es jetzt doch nicht unterlaſſen, ihm aufmerkſam und forſchend in's Geſicht zu blicken, ja er fühlte ſich unangenehm berührt, als Jener in ſeiner zwangloſen Sprechweiſe fortfuhr:„Sie befanden ſich nicht hier in dieſem Vorzimmer, lieber Graf, Sie be⸗ fanden ſich anderswo, an einem Orte, deſſen Eigenthüm⸗ lichkeit ich vielleicht ergründet hätte, wenn mir die Dis⸗ kretion gegen einen Freund erlaubt haben würde, länger in meinen Bergkryſtall zu ſehen— doch da kommt Seine Excellenz der Herr Finanzminiſter, und bei der Pünkt⸗ lichkeit Seiner Majeſtät werde ich jetzt an der Reihe ſein.“ Gleich darauf erſchien in der That Herr Dippel unter der Thür und erſuchte durch eine ſehr wohlwollende Hand⸗ bewegung Herrn von Roſenthal, näher zu treten. „Dieſer Narr mit ſeinem Bergkryſtall!“ murmelte Graf Wieneck vor ſich hin, nachdem ſowohl der Finanz⸗ miniſter, als Der, dem dieſe Aeußerung galt, verſchwun⸗ den waren————„doch, wie kann man ſich durch ſolche Lächerlichkeiten nur einen Augenblick aufregen laſ⸗ ſen!“ fuhr er nach einer längeren Pauſe fort, während welcher er das Gemach ein paar Mal durchſchritten hatte, „vielleicht war er ſchon einmal da, erfuhr durch den La⸗ kaien draußen meine Abweſenheit und mochte nicht ein⸗ treten, um Mittow zu vermeiden. Ich weiß ja, daß die