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fältig wieder ab. Mich ängſtigen alle dergleichen geheimen Geſchichten: wenn ich an der Stelle der Frau Gräfin wäre, ſo würde ich auch das dieſſeitige Ende dieſes Ganges zumauern laſſen.“
———— Wo befand ſich aber der Flügelad⸗ jutant Seiner Majeſtät? Ja, wer ihm darüber Auskunft ertheilt hätte, wo und was der finſtere Raum ſei, an deſſen Wand er noch immer regungslos ſtand! Es herrſchte hier ein eigenthümlicher, aber nicht unangenehmer Duft. Es war etwas wie Veilchengeruch, oder wie fri⸗ ſches Heu, vielleicht auch wie friſche Wäſche— wo be⸗ fand er ſich?
Wenn man vor ein paar Augenblicken unvermuthet in einen dunklen Raum hinabgefallen iſt, ſo iſt man mit dem Weiterſchreiten ſehr behutſam, um nicht abermals den Boden unter den Füßen zu verlieren—— und die Finſterniß dieſes Raumes ließ durchaus nichts zu wünſchen übrig. Er konnte im buchſtäblichen Sinn des Wortes auch nicht die eigene Hand dicht vor Augen ſehen. Nach einigem Ueberlegen taſtete er mit beiden Armen nach rechts und nach links, dann gerade vor ſich hin und berührte jetzt einen weichen Gegenſtand wie einen Vorhang oder dergleichen— doch war es kein Vorhang, wie er ſich durch näheres Betaſten überzeugte, vielmehr waren es Gewänder in Wolle, in Sammt und Seide; und wie er


