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Späſſe, und ſelbſt der König amüſirt ſich häufig bei ſei⸗ nen drolligen Einfällen.“
„Leider, daß wir auf ſolche Art und in unſerer Zeit wieder einen Hofnarren erhalten haben, und einen Narren der gefährlichſten Gattung— glauben Sie mir, Leo— ein unheimlicher Menſch!“
„Ein Vampyr, wie er von ſich ſelber ſagt.“
„Wahrhaftig!“ rief die Gräfin faſt erſchreckt,„wenn
man an Vampyre glauben könnte, ſo ſollte man ihn für eines dieſer gräßlichen Weſen halten— doch laſſen Sie mich zu Ende kommen, da ich jeden Augenblick fürchte, daß mich die Königin rufen läßt.“
Bei dieſen Worten warf die Gräfin einen beſorgten Blick nach der Gegend des kleinen Boudoirs, wo ſie hinter der Seidentapete hervorgekommen war, ja ſie lauſchte einen Augenblick, ehe ſie fortfuhr:„Sie kommen häufig mit Roſenthal zuſammen; ſuchen Sie etwas Näheres
über jene Geſchichte zu erfahren. Sie erzeigen mir den größten Dienſt, und auch die Königin wird Ihnen dank⸗ bar dafür ſein.“
„Ich brauche Ihnen wohl nicht zu ſagen, Eliſe, daß der Gedanke, Ihnen dienen zu können, mich zu jeder An⸗ ſtrengung anſpornen wird. Möglicherweiſe iſt es leicht, etwas von Roſenthal zu erfahren, und ich glaube faſt, denn wenn es nicht in ſeiner Abſicht läge, dieſer Ge⸗


