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in dem er ſich hier befand, war das letzte in der langen Reihe von Zimmern, eines der großen Appartements, mit hohen, vom Boden bis zur Decke reichenden Schränken verſehen, und hier gebrauchte der Eingetretene abermals denſelben Schlüſſel, um eine dieſer großen Schrankthüren zu öffnen und um durch dieſelbe einen zweiten, noch ſchmaleren Gang zu erreichen, dem er folgte, dann ein paar Stufen hinab und wieder eben ſo viele aufwärts ſtieg, um ſich hierauf ungeſehen von Jedermann im Innerſten des vorhin erwähnten Appartements zu be⸗ finden.
Für die kleine verſchloſſene Thür, vor welcher er ſich nun befand, ſchien aber Graf Wieneck keinen Schlüſſel mehr zu beſitzen; denn nachdem er einen Augenblick ge⸗ zaudert und gegen die Thüre gehorcht, drückte er dreimal auf einen kleinen Knopf unterhalb des Schloſſes, worauf ſich dieſelbe nach einer kurzen Weile ganz unhörbar drehte, und zwar in der Mitte um ſich ſelber, ihm ſo den Ein⸗ tritt gewährend, und ſich dann hinter ihm eben ſo geräuſchlos wieder ſchloß, hier als Thür gärzlich ver⸗ ſchwindend, da man nun nichts mehr bemerkte, als einen
koloſſalen Spiegel, welcher feſt in die Wand gefügt
erſchien. Das Gemach war ſcheinbar einfach, aber mit großem
Geſchmacke eingerichtet und möblirt, die Wände mit blauem


