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nur öffnet, um die unglaublichſten Lügen von ſich zu geben; geſtehen Sie mir ſelbſt, Herr Major, daß auch Ihnen dieſer Roſenthal zuweilen eine unheimliche Er⸗ ſcheinung iſt.“
„Allerdings macht er auf uns zuweilen einen un⸗ heimlichen Eindruck, aber nicht auf die Weiber.“
„Leider— leider— ja man hat mir geſagt, daß man ſich vor ihm fürchte, und daß er trotz alledem in⸗ tereſſire.“
„Das iſt kein gutes Zeichen, lieber Mittow.“
„Weiß Gott, daß das kein gutes Zeichen iſt,“ er⸗ wiederte der Dragoneroffizier unter einem leichten Seuf⸗ zer,“ und gerade deßhalb glaube ich, daß ich noch einmal hart mit ihm zuſammenkomme.“
„Nehmen Sie ſich vor Roſenthal in Acht,“ meinte Graf Wieneck lächelnd,„er ſagt von ſich ſelber, er ſei ſchußfeſt.“
„Kindereien, er ſagt Vieles, dieſer Herr von Roſen⸗ thal— er ſagt auch, daß er ein Vampyr ſei.“
„Uebrigens aber werde ich dafür ſorgen, lieber Mit⸗ tow, daß Sie ihm heute hier nicht begegnen, verlaſſen Sie ſich auf mich, ich denke in einer kleinen halben Stunde wieder hier zu ſein.“
Während dieſer letzten Worte hatte der Flügelad⸗ jutant Seiner Majeſtät Säbel, Schärpe und Helm in


