Teil eines Werkes 
1. Bd. (1874)
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Wenigſtens iſt uns Herr von Roſenthal die Er⸗ zählung eines wahrſcheinlichen Abenteuers ſchuldig, meinte der Miniſter von Wieneck.

Vorausgeſetzt, daß unſere Bitte um Mittheilung keine Indiskretion iſt.

Das aber fürchte ich, ſagte Baron Brenner,denn der gute Roſenthal iſt im ſchwarzen Frack mit weißer Halsbinde, und ſcheint mir aus höheren Regionen zu uns herabgeſtiegen zu ſein.

Nein, nein, dann wäre er heiterer, lachte der Dra⸗ goneroffizier.Meine Meinung iſt die, er hat ſich irgend⸗ wo anders ebenſo geirrt, wie hier, nur mit dem Unter⸗ ſchiede, daß er bei dem Grafen Leo das Diner vergaß, und anderswo gar nicht erwartet worden iſt.

Zum Diner allerdings nicht, gab der Betreffende mit einem kühlen Lächeln zur Antwort.Muß man denn nur immer eſſen und trinken?

Ah, mir kommt eine Idee, ſagte der Oberſthof⸗ meiſter, und zog dabei ſeine Augenbrauen ſo hoch empor, daß es ausſah, als gerathe ſein Geſicht über dieß ſeltene Ereigniß in ein ganz beſonderes Erſtaunen,ehe ich vor einer Stunde das Schloß verließ, hatte ich in dem öſt⸗ lichen Pavillon zu thun.

Herr von Roſenthal machte bei dieſen Worten eine unmuthige Bewegung, und auf ſeinem Geſicht zeigte ſich