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einer Leichenbittermiene, wie die Deinige., zur Luſtigkeit
auffordert.“
„Ja— ſo— o— o—,“ gab Roſenthal zur Ant⸗ wort, indem er nach einem tiefen Athemzuge langſam mit der Hand über Stirn, Augen und ſein übriges Geſicht herabfuhr.„Es gibt im Menſchenleben Augenblicke der Verſtellung, oder eines ſogenannten Hundehumors, wo man luſtig ſein möchte, um ſeine Gedanken zu betäuben, deß⸗ halb laßt uns luſtig ſein, ich bitt' euch darum, vor allen Dingen aber laßt mir einen Tropfen Champagner geben — bitte, mein lieber Andreas,“ wandte er ſich an den Kammerdiener,„bedienen Sie ſich dieſes Waſſerglaſes, ich bin ein wenig durſtig.“
„Von welchem Gange an ſoll man Dir nachſerviren?“ fragte der Hausherr.
„Wie, nachſerviren?— Was ſerviren?“ ſagte Roſen⸗ thal, zerſtreut umherblickend, dann aber ſchien er ſich zu beſinnen, und ſetzte hinzu,„ja ſo, ihr ſeid ja beim Diner,
wie man ſo vergeßlich ſein kann,— ich glaube, ich bin
etwas zu ſpät gekommen.“
„Nur ſo etwas über eine ſtarke Stunde,“ gab ihm Graf Leo lachend zur Antwort,„doch tröſte ich mich in dem Bewußtſein, daß Du Dich wahrſcheinlich außer⸗ ordentlich amüſirt haſt, denn ſonſt hätteſt Du meine kleine Einladung nicht ſo total vergeſſen.“


