Teil eines Werkes 
1. Bd. (1874)
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lieber Freund, und laſſ' mich für heute von dieſer Spielerei Umgang nehmen. Erſtens bin ich nicht im Stande, auch den leichteſten Rebus aufzurathen, und zweitens gibt es Augenblicke, in denen man nicht aufgelegt iſt auch nur zu dem Verſuch ſolcher Tändeleien. Excellenz, ſagte er hierauf, zuerſt mit einer Verbeugung gegen den Miniſter und dann gegen den Oberſthofmeiſter,ich habe die Ehre mein Kompliment zu machen,guten Abend, Baron Brenner, ſieh' da, lieber Neuburg, ſo hieß der junge Muſikergrüß' Sie Gott, Arthur. Die letzte Anrede galt dem Maler, den er noch dadurch ganz be⸗ ſonders auszeichnete, daß er ihm über den Tiſch hinüber den kleinen Finger ſeiner linken Hand entgegenhielt, wel⸗ chen der Künſtler laut lachend hierauf mit der Nagelſpitze des ſeinigen berührte, worauf der achte an der Tafel⸗ runde, der Dragoneroffizier, mit einer Handbewegung abgefertigt wurde, welche dieſer ebenſo erwiederte.

Und nun wollen wir luſtig ſein, ſagte Roſenthal, aber mit einem ſo gedankenloſen Blick, und einer ſo ernſten Miene, daß ihm ein allgemeines Lachen entgegenſcholl, worüber er, wie im höchſten Erſtaunen, ſeine Augenbrauen hoch emporzog und fragend rings um ſich her ſchaute.

Na, nimm mir nicht übel, rief der Hausherr,Du brauchſt Dich über unſer Lachen gar nicht zu wundern, denn das iſt außerordentlich natürlich, wenn man mit