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rungen an ſeiner Toilette eben fertig, als der Wagen
anhielt und der Droſchkenkutſcher den Schlag öffnete. Wenige Minuten nachher trat der Kammerdiener des
Grafen Leo in das Eßzimmer und meldete den Herrn
I von Roſenthal.
Dieſer trat gleich darauf in's Zimmer, aber durchaus nicht mit jener Haſt und mit entſchuldigenden Worten, die man ſonſt wohl in Anwendung bringt, wenn man eine Stunde zu ſpät zu einem Diner kommt, er ſchritt vielmehr langſam und mit gleichgültiger Miene, nachdem
er die Anweſenden durch ein kurzes Kopfnicken begrüßt,
auf den Hausherrn zu, dem er den kleinen Finger ſeiner rechten Hand entgegenſtreckte, und als er hierauf an den Stuhl vor dem leeren Platze trat, welchen der Kammer⸗ diener dienſteifrig zurückzog, hatten ſeine Züge einen ernſten, zerſtreuten Ausdruck angenommen, welcher ſich nicht ein— mal veränderte oder erheiterte, als er auf dem Stuhle die Reitpeitſche und den Blaſebalg erblickte.
„Halt' da,“ rief ihm Graf Leo in heiterem Tone zu, als Roſenthal mit einer Handbewegung gegen den Kam⸗ merdiener dieſen erſuchte, die eben benannten Gegenſtände zu entfernen;„halt' da, ehe Du Dich niederſetzen darfſt, mußt Du erſt dieſen Rebus auflöſen!“
„So, ſo, das ſoll einen Rebus vorſtellen?“ erwiederte Herr von Roſenthal in gedehntem Tone,„ſei ſo gut,


