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Geſchichte bei Hofe zur großen Ergötzlichkeit der aller⸗ höchſten Herrſchaften erzählt.“
„Seine Durchlaucht hätten etwas Geſcheidteres thun können,“ verſetzte der Baron in einem faſt verdrießlichen Tone.
„Was iſt denn das für eine Geſchichte mit dem be⸗ rühmten Hirſch?“ fragte der junge Maler, auf ein er⸗ munterndes Zeichen des Grafen Leo.
„Nun, was wird es ſein?“ ſagte der Baron, indem er bedächtig ſeinen Kelch mit Champagner füllte,„eine Spielerei Seiner Durchlaucht, der es gern liebt, ſeine Bekannten ein wenig zu necken, es iſt nicht der Mühe werth, das zu erzählen.“
„Doch, doch,“ rief der Major luſtig,„und da Sie nicht mit der Sprache heraus wollen, ſo glaube ich auch an Ihren zweiten Schuß auf den berühmten Hirſch.“
„Das Alles ſpannt unſere Neugierde auf's Höchſte,“ betheuerte der Maler,„und ich möchte recht dringend um
die kleine Geſchichte bitten.“
„Soll ich ſie erzählen?“ fragte der Hausherr mit einem ſchalkhaften Lächeln.
„Meinetwegen,“ erwiederte Baron Brenner, indem er ſich mit halbgeſchloſſenen Augen in ſeinen Stuhl zurück⸗ lehnte,„ich will aus Gefälligkeit ganz Schlachtopfer ſein, und die Erzählung unſeres liebenswürdigen Wirthes nicht einmal korrigiren, wenn ſie auch noch ſo ſtark gefärbt iſt.“
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