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„Da hätte er ja auch ein roſenrothes Pferd reiten müſſen,“ bemerkte der Oberſthofmeiſter.
„Wagen und Pferde allein waren ausgenommen, alles Uebrige aber, deſſen er ſich bediente, roſenroth, Hut, Stock, Schirm, natürlich ſeine Kleider bis zu den Stiefeln herab, er gewann ſeine Wette zum Beſten der Armen, hätte ſie aber beinahe in den letzten Tagen verloren, wo er im Theater ſchon die Hand nach dem Elfenbeinopern⸗ glas ſeines Nachbars ausgeſtreckt hatte.“
„Ja, ja, er gewann ſeine Wette,“ bekräftigte Baron Brenner,„behielt aber Zeit ſeines Lebens den Namen ‚der roſenrothe Walfeld'.“
„Bei Ihrer Geſchichte von vorhin mit dem Hirſchbe⸗ dienten,“ ſprach Graf Leo nach einer Pauſe,„iſt mir eine Frage in den Sinn gekommen, die Sie mir nicht übel nehmen wollen, lieber Baron Brenner; nicht wahr, Sie ſchoſſen zweimal auf den berühmten Hirſch des Fürſten Walderſtein?“
„Nun, einmal hat Jeder, der auf die Jagden des Für⸗ ſten eingeladen wurde, auf den Hirſch ſchießen müſſen,“ gab Baron Brenner leicht hingeworfen zur Antwort,„und ich kann mich gerade nicht darauf beſinnen, daß ich zwei⸗ mal darauf geſchoſſen hätte.“
„Geben wir der Wahrheit die Ehre,“ bemerkte der Oberſthofmeiſter lächelnd,„Seine Durchlaucht haben jene


