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zugeben, plötzlich und ziemlich ſchonungslos desavouirt worden waren, und weil der Miniſter nicht die Hand dazu bieten wollte, jene Verbindung, die er in allen Kombinationen für ehrenvoll und von großem Nutzen er⸗ kannte, ſelbſt rückgängig zu machen..
Neben dem Grafen ſaß der Oberſthofmeiſter Baron Tönning, ein Mann mit einem etwas langen Kopfe, hoch⸗ emporgezogenen Augenbrauen, die ſeinen Zügen ſtets den Ausdruck des Erſtaunens verliehen, wenn auch gerade keine Urſachen dieſes Staunens ſichtbar waren, worüber ſich ſeine eigenen matten Augen zu wundern ſchienen, ſowie die ziemlich ſchlaff herabhängende Unterlippe, welche dem untern Theil des Geſichts den Stempel der Ent⸗ täuſchung aufdrückten, eine etwas komiſche Kompoſition, die gerade nicht gemildert wurde durch die hochblonde, lockige Perrücke Seiner Excellenz.
Ihm zur Seite ſaß Graf Leo Wieneck, ein zunger, hübſcher Mann von vielleicht dreißig Jahren, in der Uni⸗ form des Gardedragonerregiments, dann kam der leere Stuhl, auf dem ſich die Reitpeitſche und der Blaſebalg befand, neben welchem der vorhin ſchon erwähnte Baron Brenner ſeinen Platz hatte. Dieß war ein Mann mit einem nicht gerade alltäglichen Geſichte, ja mit klugen, lebhaften Augen, ſchon im vorgerückten Alter, aber dabei von einer Beweglichkeit in Allem, was er that und ſprach,


