Teil eines Werkes 
3. Bd. (1868)
Entstehung
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266 Neunundzwanzigſtes Kapitel.

mich ſpäter rechtfertigen zu können, wenn ich mit meinem Vetter Hartenſtein nicht ganz ſo glücklich werden ſollte, wie ihr es wünſcht.“

„Als— wir— es— wünſchen— ja, gewiß.“

„Ich habe es erſt heute geſagt, weil ich ja wohl weiß, daß nichts mehr zu ändern iſt, und weil ich dir und Mama nicht den Kummer machen wollte, irgend etwas an dem zu ändern, was euch Freude macht.“

„Meine gute, gute Lucy!“

„Die Feſtlichkeit wird und muß alſo vor ſich gehen, verſtehſt du, mein guter Vater— ſie muß vor ſich gehen, denn ich möchte den Schmerz der guten Mutter nicht mit anſehen, wenn das, was ſie ſo mühſam faſt zu Stande gebracht, vereitelt würde— und durch meine Schuld— o, nie, nie!“

Der alte Mann hatte ſein Kind mit einer ſo haſtigen Bewegung von ſich geſchoben, daß ihm Lucy erſchreckt nachſah, als er, nachdem er nun raſch aufgeſtanden war, in dem Zimmer auf⸗ und abſchritt.

Er ſchien plötzlich mit einem Gedanken beſchäftigt, der ihm beim erſten Erfaſſen fürchterlich erſcheinen mochte, denn er zuckte mit dem Kopfe und wehrte mit der rechten Hand elwas Unſichtbares haſtig von ſich ab; doch glättete ſich bald darauf ſeine Stirn wieder, ſeine Augen verloren