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Neunzehntes Kapitel.
heiß die Verſicherung gab, von ihm beziehe er dergleichen Summen nicht, und eben ſo wenig von der Frau Mama, wenn dieſe auch allerdings all ihr Erſpartes, ja, das Meiſte, worüber ſie verfügen kann, an ihren ſaubern Herrn Sohn wendet; nun iſt es allerdings möglich, daß er ſich mit Schulden behilft, mit Wucherſchulden, doch die Leute, bei denen er anklopft, unter Anderen Madame Mayer, ſind keine ſo ergiebigen Quellen. Daß Herr von Rivola allerdings die bewußte Fünfhundertgulden⸗Note für echt er⸗
.klärte, hat mein Concept ein wenig verrückt, denn wenn
Einer das verſteht, ſo iſt es der alte Freiherr; ja, wäre die Note falſch, ſo gäbe mir das ein wundervolles Licht, doch zweifelt ja auch der Chef der Notenfabrikation nicht an ihrer Echtheit— pah, das wäre eigentlich kein halt⸗ barer Grund, ſind doch ſämmtliche Beamten nicht im Stande, mit Gewißheit zu ſagen, welche von den vorge⸗ kommenen gleichlautenden Nummern der Tauſender⸗Noten echt und welche falſch iſt—— und immer und immer wieder kommen meine Gedanken auf jenen jungen Men⸗ ſchen zurück: dieſes wahrhaft tolle Umgehen mit Bank⸗ noten, das Vorkommen der gefälſchten in der königlichen Bank, und gerade in Paketen, welche niemand Anderes wie Welkermann ſortirt hat— nein, nein, ich darf mich der Möglichkeit nicht ausſetzen, daß mir Welden dieſen koſtbaren Ferdinand todtſchießt— ah, es wäre keine Klei⸗ nigkeit, die Urheber ſolch prächtiger Fälſchungen zu ent⸗


