Frage, welche ich aus wahrhaft väterlicher Zuneigung an
Achtzehntes Kapitel.
zier ſind, Ihren Säbel ziehen, Ihren Angreifer zuſammen⸗ hauen, um alsdann vor jedem vernünftigen Gerichte mit allen Ehren freigeſprochen zu werden.“
Welden hatte ſich erhoben, und, indem er dem alten Freiherrn die Hand darreichte, ſagte er:„Sie werden mich entſchuldigen, daß ich Sie mit meiner Angelegenheit be⸗ läſtigte: aber es war mir darum zu thun, Ihren Rath zu hören ſowie auch, Ihnen den Verlauf jenes Streites, der leider bei Spiel und Wein entſtand, der Wahrheit gemäß zu erzählen. Und nun kann kommen, was will, ich werde in Ihren Augen, Herr Baron, ſowie in denen Ihrer Frau Gemahlin, die mir ſo viel Wohlwollen be⸗ zeigte, nicht als Händelſucher oder als ein Menſch von zweideutigem Lebenswandel erſcheinen.“
„Wie kennen Sie nur dergleichen denken?“ rief Herr von Rivola in bewegtem Tone.„Sie wiſſen ja, wie wir Alle hier Sie ſchätzen und lieben, ja, Sie wiſſen das, mein lieber Welden und können ſich wohl denken, daß ich deßhalb dem Morgen des Samstags mit nicht geringerer Spannung entgegenſehe, als Sie ſelbſt, bitte Sie deßhalb dringend, mir den Ort der Zuſammenkunft bezeichnen zu wollen und meinen Wagen anzunehmen; ſeien Sie über⸗ zeugt, daß im ſchlimmen Falle meine Rappen ſie in we⸗ nigen Stunden über die Grenze bringen. Dann noch eine
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