Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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Achtzehntes Kapitel. 225

Sie richte und die ich vertrauensvoll zu beantworten bitte: Sind Sie genügend mit Geld verſehen?“

„Gewiß, für alle Fälle— ich danke beſtens, Herr Baron.“

„Auch darin ſind Sie ein geordneter Mann, was mich freut— Sie wollen uns alſo ſchon verlaſſen? Ge⸗ ſtatten Sie mir, daß ich für Sie einſpannen laſſe, der Himmel ſieht ſo aus, als wolle er durch einen tüchtigen Regenguß mit dem Schnee die ernſteſten Händel an⸗ fangen.“

„Ich glaube, nicht ſo bald, mache mir auch nichts daraus und danke beſtens ſür Ihr freundliches Aner⸗ bieten.“

„Vergeſſen Sie aber nicht, mir früh genug den Ort Ihrer Zuſammenkunft anzuzeigen!“

„Gewiß nicht.“

Welden verließ das Landhaus, ohne die Baronin und Lucy wiedergeſehen zu haben. Als er ins Freie trat, fuhr ihm ein naßkalter Wind entgegen; es war ein recht trüb⸗ ſeliger Wintertag geworden, der Himmel eine einzige graue Wolke, von der ein feiner Regen herabfiel und in den Sträuchern und Bäumen am Wege jenes eigenthümliche Geräuſch des herabrutſchenden Schnee's hervorbrachte. Um dem nachzuhelfen, ſchüttelte der Wind die Krone der Bäume, ſo daß kurze Zeit nachher, als Welden kaum die

Hackländer, Das Geheimniß der Stadt. II. 15