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Achtzehntes Kapitel. „Ah— a— ah— der „Vielleicht aus Freundſchaft für den Stadtſchultheißen, vielleicht auch als Mann der Ordnung.“
„Das Letztere wäre allenfalls möglich, aber— doch bitte, lieber Welden, erzählen Sie weiter und ſo ausführ⸗ lich, als es Ihnen möglich iſt und Sie ſich der Unter⸗ redung mit Herrn Merkel erinnern.“
Das that denn auch ſo umſtändlicher, als er ſah, mit welchem geſteigerten Intereſſe Herr von Rivola ſeinen Worten lauſchte.—
Ja, dieſes Intereſſe nahm ſo überhand, daß es ihn, als der Andere geendigt, nicht mehr auf ſeinem Stuhle duldete, ſondern er ſich raſch erhob, die Hände auf dem Rücken zuſammenlegte und mit großen Schritten ein paar Mal in dem Gemache auf und nieder ging.
„Dieſer Polizeirath Merkel,“ ſagte er alsdann, vor Welden ſtehen bleibend,„iſt in der That ein unvergleich⸗ licher Beamter— ſo, ſo, er war alſo ſelbſt bei jener Spielgeſellſchaft anweſend in Geſtalt eines Kellners;“
„Und ſo unkenntlich, daß ich ohne Arg mit ihm ſprach, obgleich er mir ein paar Stunden früher eine Wette anbot, ich würde ihn in keiner ſeiner Verkleidungen erkennen.“
„Ein Mann, vor dem ſich die Verbrecher in Acht zu nehmen haben,“ meinte Herr von Rivola nachdenkend. Dann fuhr er nach einer Pauſe wie aus Träumen empor
der junge Ingenieur, und um


