Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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Neuntes Kapitel. 231

Ich nicht, gnädiger Herr. Wozu auch um viel⸗ leicht die Klippe, welche ich nun kenne, zu vermeiden und dafür an einer anderen um ſo ärger zu ſcheitern? Laſſen Sie es gut ſein mit dieſen trüben Gedanken denken Sie, Sie hätten als Künſtler ein großes Werk zu Stande gebracht, für das Ihnen der Staat eine halbe Million bezahlt.

O, es wäre gegen das, was ich jetzt fühle, ein ent⸗ zückender Gedanke! Doch du haſt Recht; ich kann nicht mehr zurück, ich will vorwärts, ſo gut es gehen mag.

Zuerſt waren vereinzelte Tropfen des geſchmolzenen Kupfers herabgefallen, dann hatten ſich dieſelben ver⸗ mehrt, und jetzt hörte dieſer eigenthümliche Regen wieder eben ſo langſam auf.

Das iſt nun vorüber, meinte Friedrich, indem er mit dem Schüreiſen in der Aſche wühlte und dann mit der Hand von den noch heißen, aber zuſammengeronnenen Tropfen, die ſo bunt gefärbt waren, hervorſuchte.Wir müſſen ſie hier entfernen, fuhr er alsdann fort.Je⸗ mand, der die Aſche fände, könnte ſich doch wundern, woher dieſes Metall käme; man kann in der Welt nicht zu vorſichtig ſein. Er hatte das Aſchenfach hervor⸗ gezogen, dasſelbe auf der Steinplatte vor dem Ofen ent⸗ leert und in Kurzem die verſchiedenen Kupferſtücke zu⸗ ſammengeſucht.

Ich will ſie mit mir nehmen, Friedrich, meinte