Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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Neuntes Kapitel. 227

ſter tretend, einen Augenblick betrachtete, wobei ein bit⸗ teres Lächeln über ſeine jetzt ſehr gefurchten Züge flog.

Nimm eine Metallſcheere, Friedrich, ſagte er als⸗ dann,und gib mir eine andere.

Der Diener holte die verlangten Werkzeuge herbei, und Beide begannen nun, die koſtbaren Platten, die Frucht jahrelanger Anſtrengung, in kleine Stücke zu zer⸗ ſchneiden.

Es dauerte eine ziemliche Zeit, bis ſie damit fertig waren; dann ſcharrte Herr von Rivola die einzelnen Theile ſorgfältig zuſammen und wandte ſein Auge gegen den kleinen Steinkohlenofen, welcher im Zimmer ſtand und bei dem kalten Wetter draußen eine behagliche Wärme ausſtrömte..

Friedrich verſtand dieſen Blick, öffnete die obere Thür des Ofens, worauf Herr von Rivola die Kupferſtückchen, ſie in beiden Händen tragend, auf die glühenden, intenſiv brennenden Kohlen ausleerte. Dann wechſelte er einen bezeichnenden Blick mit dem alten Diener, den dieſer mit einem Zeichen der Zuſtimmung erwiederte, worauf Herr von Rivola ſagte:Rücke mir den Seſſel hieher und nimm dir auch einen Stuhl; es intereſſirt mich, das koſt⸗ bare Metall vergehen zu ſehen. Er ließ ſich vor dem Ofen nieder, und nachdem Friedrich neben ihm Platz ge⸗ nommen, blickten Beide unverwandten Auges in die