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Humoristische Erzählungen / von F. W. Hackländer
Entstehung
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an eine Jugendliebe, an ein reines Geſchöpf, welches dort oben iſt, und für mich am Thron des Höchſten beten ſollte. So fühlte ich, als die Geſtalten verſchwunden waren und ich wieder empor ſprang, mich namenlos elend. Ich irrte ohne Ruhe umher, habe mich in das Leben des erſten dieſer Könige geworfen, hab' es vergiftet, indem ich hoffte, meine frohen Träume wieder zu erhalten, umſonſt! ich bekam ſie nicht. Dem zweiten folgte ich; ich ſah ſein armſeliges Daſein verlöſchen; aber er gab mir meine Ruhe nicht wieder. Da ſtand ich ſchaudernd ſtill, und begann zu ahnen, daß Alles für mich auf ewig verloren ſei. So hatte mein Fluch gewirkt, auf mich gewirkt; aus meinem Blut hatte ich die edelſten Theile in die Welt gejagt, mir blieb der faulende Grund, ich war wieder als Menſch mit menſchlichen Bedürfniſſen in den ganzen Jammer des Lebens getreten. Sterben kann ich nicht und muß ſo betteln, um mir mein Daſein zu erhalten. Nur die Karten, das unglückſelige Spiel liebe ich noch immer. Er ſchwieg ſtill und ſchaute lange nachdenkend vor ſich hin. Dann er⸗ zählte er mir auf meine Bitte die Geſchichte der beiden Könige, wie ich ſte im zweiten und dritten Capitel wieder gegeben habe. Doch befriedigte mich das noch Alles nicht.Und von den beiden Andern haben Sie nichts mehr gehört? Sie wiſſen nicht, ob ſie noch wan⸗ deln, oder wo ſie geendet? fragte ich.Nein, nein! entgegnete er haſtig.Ich weiß nichts Genaueres von ihnen, als daß ſie noch in der Welt herumſchweben. Bei dieſen Worten ſah er mich forſchend an.Aber ich weiß, wo der Eine iſt, ſprach ich mit erhöheter Stimme;und auch Sie wiſſen es. Er iſt hier, hier in dieſer Bude. Ich war nämlich überzeugt, daß meine Erſcheinung von heute Nach⸗ mittag mit dem ſonderbaren Benehmen und dem Namen Pique, mit ſeinen Erzählungen von der Bude und dem alten Manne, nur hier zu finden ſei.Warum mir das verheimlichen? fuhr ich fort.Ich weiß es: der Pique⸗König iſt hier bei Ihnen. Wo iſt er? Sie halten ihn gefangen. Der Alte war aufgeſprungen und ſah mich entſetzt an.Woher wiſſen Sie das? ſchrie er laut, und ſetzte mit gedämpfter Stimme hinzu:Und doch wiſſen Sie nichts. Er iſt nicht da.Und doch iſt er hier, ſprach ich ganz gelaſſen und erzählte ihm von dem jungen Manne, den ich heute geſehen, von ſeiner Freude über die Natur, ſeinen Ausrufungen und ſeinem Namen, den er genannt, ſagte ihm, daß ich gleich eine Ahnung gehabt habe, dieſe Erſcheinung müſſe mit jener Nacht in Verbindung ſtehen, daß ich hauptſächlich deßhalb hieher gekommen ſei, um mir über dieſe unerklärliche Sache, in die ich ſeltſamer Weiſe verwickelt worden, eine genügende Aufklärung zu verſchaffen.

Er hörte mich ruhig an, ſetzte ſich wieder auf ſeinen Sarg, und