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geſchifft und die meiſten Engländer zogen ſich nach Saida, Acre und Jaffa, wo wir ſie ſpäter wieder trafen. Von letzterer Stadt aus machten ſte häufig Ausflüge nuch Kamleh und Jeruſalem, wo wir ihnen hie und da in kleinen Gruppen zu fünf bis ſechs begegneten; ohne daß wir ein Wort mit ihnen wechſelten, erkannten wir ſchon von Weitem, wer unter dieſem Trupp Franzoſe oder Engländer ſei, an der Art zu Pferde zu ſitzen, an dem runden Hute, der niemals fehlen durfte, oder an der großen Halsbinde. Letzteres machten ſogar unſere Beduinen ſcherzweiſe nach, und wenn ſich ſo ein dunkel gefärbter Kerl den Shawl fauſtdick um den Hals wand, ging er geſpreizt umher und ſagte wohlgefällig:„Ingleſe! Ingleſe!“
In Gazza war es, wo wir die Mode der Briten, auch in die unwirthbarſten Gegenden alles zum Comfort Gehörige mitzuſchleppen, einmal recht aus Herzensgrund ſegneten. Ibrahim Paſcha, der ſich unſerer beſonders annahm, hatte uns in der kleinen Stadt, die mit Soldaten von der unglücklichen Armee aus Damaskus überfüllt war, ein freilich ſehr armſeliges Quartier verſchafft; doch gebrach es uns am Nothwendigſten, und da wir gehofft hatten, von Jaffa aus zu Schiff nach Alexandrien zu kommen, hatten wir uns weder mit Eß⸗ noch Trinkgeſchirren verſehen, und in Gazza waren nicht einmal Lebens⸗ mittel, geſchweige denn etwas Anderes zu bekommen. Da erfuhr Gio⸗ vanni, unſer trefflicher Dolmetſcher, daß mehre engliſche Offtziere hier ſtationirt feien, um ſich mit eigenen Augen zu überzeugen, daß Ibrahim Paſcha Syrien wirklich verlaſſe. Wir machten ihnen einen Beſuch und wurden dafür auf den Abend zum Thee eingeladen. Hier war denn Alles auf's Beſte eingerichtet; da war die ſingende Theemaſchine, da waren die großen Porzellantaſſen, die ſilbernen Löffel, der Spülnapf und die Kryſtallfläſchchen mit Arak und Rhum; da brachten die Be⸗ dienten das geröſtete Brod herein, ganz wie in England; da fehlte nichts bis, auf die damaſtene Tiſchdecke, die auf ein Paar großen Kiſten ausgebreitet war und um welche wir auf Kiſſen und Teppichen lagen.
Während unſeres Aufenthalts in Gazza waren wir öfters bei dieſen engliſchen Offizieren und machten kleine Touren mit ihnen in die Um⸗
4 gegend und an das Meer, und als wir abreisten, fand es ſich, daß 8 einer derſelben, ein Kapitän E. aus Bombay, die Tour durch die Wüſte machen würde, was uns ſehr angenehm war, denn außer ſeiner Perſon, er ſprach geläufig franzöſiſch und konnte, wenn er gerade dazu aufgelegt war, recht unterhaltend ſein, führte er it Bedienten mit ſich, ſo wie in einer großen Kiſte alles mögliche Geſchirr zum Eſſen und Trinken, und das kam uns bei der gänzlichen Armuth, in der wir uns befanden, trefflich zu Statten. Wie mit Zauherkraft ließ er aus dieſer Kiſte eine Menge Sachen herausſpazieren, von denen wir
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