Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Augenblicke des Glücks.. 207

Eliſe, hat eingewilligt, mir ihre Hand zu reichen, und in⸗ dem ich dieſe theure Hand hiermit ergreife, nenne ich die Prinzeſſin öffentlich meine liebe Braut und empfehle meine zukünftige Gemahlin gleich mir nochmals Ihrer Treue und Liebe.

Dies war nun ein Augenblick des Glücks, ungefähr jenem vergleichbar, wenn die feindlichen Brüder von Meſſina endlich einander in den Armen liegen und die beiden ge⸗ trennten Chöre, hingeriſſen von dieſem frohen Ereigniß, auf einander zuſtürzen, ſich die Hände reichen, und mit leuch⸗ tenden Blicken und innigen Worten geloben, daß fernerhin alle Feindſchaft aufhören werde, kein Groll, kein Haß mehr beſtehen ſoll. Man ſchien abſichtlich ſeine eifrigſten Wider⸗ ſacher aufzuſuchen, man reichte ſeine Hände den bis zu dieſer Stunde erbittertſten Gegnern. Es kamen unglaubliche Umarmungen vor, man ſah mehr als Ein Paar feindlicher Brüder ſich die liebenswürdigſten Dinge ſagen, ja man ſah Thränen in Augen und Lächeln auf Lippen, wo dieſe beiden Artikel ſeit langen Jahren ganz außer Cours ge⸗ kommen waren. Aber all' die Ausrufungen, das Ent⸗ zücken, die frohen Begrüßungen, das freudige Lachen, welche eine Partei für die andere hatte, vereinigten ſich im näch⸗ ſten Augenblicke gegen das glückliche Paar auf der Eſtrade,

und als nun ein alter General, den Moment erfaſſend,

ein Hoch auf den Herzog und die Herzogin ausbrachte,

einigte ſich Alles in dieſem Spruch, und die Wände des