Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Augenblicke des Glücks. 197

Gott ſei Dank, erwiderte raſch der Major,ſo werden wir dieſe Angelegenheit abmachen. Wenn es dir recht iſt, ſpeiſen wir um drei Uhr, und bis dahin haſt du vollkommen Zeit, Alles vorzubereiten.

Verſteht ſich von ſelbſt, ſagte Herr von Wenden, nur könnte der Fall eintreten, daß mich der Regent zu irgend etwas befiehlt. Du weißt, ſetzte er wichtig thuend hinzu,meine Ungnade ſcheint vorüber, die Sonne leuchtet mir wieder. Aber ich bin vergeßlich, unterbrach er ſich ſelbſt im raſcheren Tone.Nachdem ich deine Ange⸗ legenheit mit dem Baron Rigoll beſorgt, übergab er mir dies Schreiben an den Regenten. Du weißt, ich habe ein immens richtiges Vorgefühl. Das Schreiben enthält Wich⸗ tiges. Auch bat mich Se. Excellenz um alter Freundſchaft willen, es Sr. Hoheit ſo bald als möglich zu übergeben.

Das iſt eigenthümlich. Und ſahſt du den Grafen Hohenberg⸗ 2

Der Kammerherr ſchüttelte mit dem Kopfe. Dann ſagte er:Er war vermuthlich im Nebenzimmer, ließ ſich aber nicht ſehen.

Und Baron Rigoll ſprach nichts von der derſeßlten

Angelegenheit 2

Nur ein paar Worte. Er bemerkte mir in ſeinem

ſcharfen unangenehmen Tone und ungefähr in dieſen Worten:

dei Hoſe das ſonderbare Gerücht verbreitet worden,