Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Zwölftes Kapitel.

Sie arbeiten alſo, fing der Major wieder an, nach⸗ dem er dem Andern vollkommen Zeit zur Ueberlegung ge⸗ laſſen,in der Pfahlgaſſe, in einem Hauſe mit vier Stock⸗ werken? 4

Bei meinem Freunde Heinrich Böhler, der ein photo⸗ graphiſches Atelier hat.

Das Geſchäft des letzteren, entgegnete der Major mit großer Gleichgültigkeit,iſt mir vollkommen einerlei, überhaupt hängt das, was ich von Ihnen wünſche, nicht im Geringſten mit Ihrer Kunſt zuſammen. Sie wohnen in einem Hauſe, in dem ſich noch viele andere Leute be⸗ finden.

O ja, viele Haushaltungen, antwortete Herr Krimpf, 8 der wieder anfing irr zu werden, da ſein Gegner ganz von der Fährte, an die er gedacht, abzuweichen ſchien.

Nun alſo, ſprach der Major,unſere Angelegen⸗ heit betrifft eine Sache, bei der ich mich gänzlich ihrer Dis⸗ eretion überlaſſen will und muß; doch glaube ich mich nicht in Ihnen zu täuſchen. Sie wohnen, wie ſchon ge⸗ ſagt, im vierten Stock, unter Ihnen im dritten ſind die Zimmer einer Wittwe, die eine einzige und ſehr ſchöne Tochter hat.

Ah! preßte der kleine Maler hervor, und diesmal war ſein Erſtaunen ſo wahr und ungekünſtelt, daß es dem Andern nothwendig auffallen mußte.Sie ſind überraſcht,

daß ich das weiß, fuhr Fernow fort,aber das geht ganz