4 32
„
verlaſſen.“
Ein freundſchaftliches Souper.
ternehmen, vielleicht war die Sache von gar keiner Wichtig⸗ keit, und dann konnte man in einen üblen Conflict mit der Prinzeſſin gerathen.— Achtung! Vielleicht iſt das Glück günſtig.
Der Lakai hatte jetzt den Rand der Rampe erreicht, wo ihm der Andere ſogleich entgegenkam.„ Nun, wie iſt's,“ fragte dieſer.
„Gerade ſo, wie ich gedacht,“ antwortete der Lakai; „es ſind dieſelben Photographien, die wir bereits kennen. Die Sache hat nichts auf ſich; da ſie aber verſchwiegen werden muß, ſo iſt es am beſten, die Photographien zu vernichten.“
„Da habe ich mich alſo umſonſt geplagt,“ entgegnete mürriſch Herr Krimpf.
„Umſonſt nicht,“ ſagte der Andere,„man thut bei Hofe nie etwas umſonſt. Ich werde Euch morgen auſſu⸗ chen, und da wollen wir die Sache arrangiren, daß Ihr zufrieden ſein werdet.“
„Morgen alſo,“ hörte man den kleinen Mann ſagen, und der Ton, mit dem er das ſprach, klang gerade wie der Ausdruck einer geſcheiterten Hoffnung.
„Gewiß!“ betheuerte der Lakai,„und was die Photo⸗ graphien anbelangt——
„So werde ich ſie vernichten, darauf könnt Ihr Euch
44


