Teil eines Werkes 
55. Bd. (1873) Werke
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Allen wohl und Niemand weh!

21

Es iſt Rüding's Galgenmahlzeit, warf Walter leicht hin; der arme Kerl, er geht einen ſehr bitteren Gang!

von dem die Rede war, unter der Thür des Nebenzimmers, wohin er gegangen war, um einen Theil ſeines Coſtume's anzuziehen, und ſagte mit freundlicher Miene, indem er wohlgefällig ſeine ſchönen Tricots, ſowie die feinen Stiefel mit Sporen zeigte:Sage, was Du willſt, guter Drache Griesgram, ich verſtehe vollkommen Deine Worte voll Gift und Galle, Du mußt Dich doch auf Deine heutige Rolle vorbereiten; wenn Du aber erſt mein ganzes Coſtume geſehen haben wirſt, ſo bin ich überzeugt, daß Du vor Neid aus der Haut fährſt, und haſt alsdann die beſte Gelegenheit, Dir mit Deinem borſtigen Drachenfell Deinen alten Koffer überziehen zu laſſen!

Aber ſaftig ſind Eure Freundſchaftsverſicherungen, das iſt nicht zu läugnen! ſagte van der Maaßen.Weißt Du vielleicht, Rodenberg, wandte er ſich an dieſen,wohin man meine Sachen gebracht? Ich will auch anfangen, mich anzuziehen.

Thue das, Dein ganzer Anzug liegt im hinteren Zimmer, und wenn Ihr Alle ſo weit fertig ſeid, daß uns nur noch die letzte Verſchönerung fehlt, ſo wollen wir frühſtücken.

Und tüchtig frühſtücken, pflichtete van der Maaßen bei »Chez ma foi nous voulons déjeüner,

comment les empereurs et les rois.

Wir können dem geneigten Leſer die Verf die Künſtler dieſen Vorſ ſie, um mit den Worten villard el Gompagnie les empereurs et

icherung geben, daß atz auf's gewiſſenhafteſte ausführten und daß n du digne employé de la maison Beau- zu reden, firent un déjeüner es rois,

gutes Muthes wurden, daß ſelbſt kaum eerwarten konnte, wo die Pferde den erſtaunten Freunden einen ungariſt

gab, wobei er ſelbſt den Czardas pfiff.

»Comment und daß ſie darauf ſo heiter und der ſanfte Eduard den Augenblick kamen und er unterdeſſen chen Sporentanz zum Beſten