Teil eines Werkes 
53. Bd. (1873) Werke
Entstehung
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So leb' denn wohl, du altes Haus! 247

ſagte ihm Bergmüller lachend:Laß es gut ſein, ſanfter Eduard, ſteck' das ein, was man Dir geſagt, denn Du warſt es doch, der mit ſcharfen Bemerkungen anfing, und was mich anbe⸗ langt, ſo bin ich viel zu gut gelaunt, um in dieſem Tone fort⸗ zufahren.

Waſſermüller hat Recht! rief van der Maaßenkommt, ſetzt Euch, dort wird auch ſchon die Suppe aufgetragen!

Und nicht zu früh, meinte Walter;denn wir haben kaum zwei Stunden, bis der Eilwagen vorüberkommt haſt Du dem dicken Wirthe geſagt, daß er nicht zu langſam ſervirt, denn ſonſt würde das Poſthorn ertönen, ehe wir mit unſerem kleinen Diner zu Ende ſind!

Alles iſt aufs beſte beſorgt.

So ſetzen wir uns.

Du dort oben an, Kohlenmüller.

Es geht mir wie den lieben Kindern, ſagte der Gefeierte lächelnd,ſie haben viele Namen.

Und da Du leider fortgehſt, müſſen wir heute noch Gebrauch davon machen.

Genirt Euch durchaus nicht.

Nimm Dich in Acht, Waſſermüller, wenn wir der Reihe nach auf alle Deine Namen Toaſte ausbringen, ſo glaube ich, daß Dich der Conducteur nicht ins Coupé zu anſtändigen Leuten ſetzt, ſondern er ſchickt Dich oben zwiſchen die Koffer.

Meinetwegen, da liege ich denn ganz behaglich und ſchlafe.

Die Suppe wer legt die Suppe vor?

Meint Ihr nicht, man ſollte dieſes Geſchäft Rüding über⸗ tragen? Er wird uns alsdann zeigen, wie man das in vornehmen Häuſern zu machen pflegt. 4

Schwacher Kerl!

Ich bin für Knorx, ſagte RodenbergRüding würde es allerdings zierlich machen, aber Knorx unparteiiſcher, und da