tendes Gelächter ertönte ſo lange, bis der Mohr hinter dem ſchützenden Gartenthore verſchwunden war.
heranzuziehen; man hörte verſchiedene Stimmen, welche a—ah, o—oh riefen, man ſah die wogende Volksmenge vordringen und wieder zurückweichen, man bemerkte, wie hier und da von den in Wagen Sitzenden aufſtanden und nach der Stadt zu blickten, man vernahm endlich den dumpfen Ton von Waldhörnern.—
welche nicht wußte, was herankomme, fing an, unruhig zu werden, und drückte dieſe Gemüthsſtimmung dadurch aus, daß ſie plötzlich ſehr ruhig wurde, ihr Geſchrei einſtellte, daß jeder Einzelne ſeinen dünnen Hals ſo lang wie möglich ſtreckte, wobei die meiſten er⸗ wartungsvoll zu einem glücklicheren Kameraden aufblickten, der, vom Zufalle begünſtigt, einen erhöhten Stand⸗ oder Sitzpunkt ein⸗ nahm, eine Thoreinfaſſung, einen Mauerrand, den Aſt eines Baumes.
von oben herab,„wißt Ihr, was da kommt?“
Du? Was kommt?“
Zehntes Kapitel.
„Gott bewahre, das iſt ein echter Mohr!“
„Woran ſiehſt Du das?“
„Er hat krumme Beine und keine Waden!“
„Ho, ho!“ rief die ganze umſtehende Menge, und ein anhal⸗
Von der Stadt ſchien jetzt etwas Neues und Bemerkenswerthes
Die zuſammengedrängte Bubenſchaar dicht vor dem Garten,
„He, Ihr da unten,“ ſchrie jetzt eine dünne, ſcharfe Stimme
„Nein, nein! Was iſt's denn? Was gibt's? Was ſiehſt
„Der Teufel kommt!“ „O— o— o— oh, der Teufel?“ „Und ſeine Großmutter!“ klang eine andere, eben ſo ſchrille
Stimme.
Halt' Dein Maul, dummer Kerl!“ hörte man einen Drit⸗
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ten—„wißt Ihr, was es iſt?“
„Nun, was iſt's denn?“ „Es iſt die wilde Jagd!“


