Teil eines Werkes 
51. Bd. (1873) Werke
Entstehung
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Der Toreador.

auf das Geſpräch der Anderen; nur bei der lebhaften Schilderung Bartolomeo's ſchaute er langſam auf, und ſeine Augen, die jetzt mit unverkennbarem Intereſſe auf dem Erzähler haften blieben, leuchteten und ſtrahlten einige Sekunden mit dem gleichen Feuer wie früher, als er Paula betrachtet.

Der Vetter hat recht, rief Fernando begeiſtert,und ich will es ja auch begreiflich finden, daß man ſich hinreißen läßt nur ſoll man es nicht gar zu auffallend machen und es hintendrein ableugnen wollen.

Ich habe niemals etwas abgeleugnet, ſagte Paula mit ſo leiſer Stimme, daß Niemand ihre Worte verſtand, und der Bruder, ſie für ein Zugeſtändniß ſeiner Vorwürfe nehmend, deßhalb wie begütigend fortfuhr:Es war in der That ein erhabener Augen⸗ blick, als der große Mendovia nun auftrat unter den rauſchenden Klängen der Muſik und von Tauſenden und Tauſenden mit den jubelndſten Zurufen empfangen wurde: viva el currito Mendovia, el mas sandunguero de los la tierra de Dios! vivat der geliebte Mendovia, der anmuthigſte aus dem Lande Gottes! während Andere ſchrieen: es lebe das Schwert des Cid Campeador und die Kraft des Don Juan Chacon!

Und welch' ſchöner Mann iſt dieſer Eſtevan, ſagte der Dom⸗ herr mit einem eigenthümlichen Blinzeln ſeiner Augenſpielt er nicht mit dem wüthendſten Stiere wie die Katze mit der Maus weißt Du noch, Francisco, wie er ſich mit der zierlichſten Wendung durch das Horn des vorbeiraſenden Stieres das Schnupftuch aus der Seitentaſche reißen ließ?

Ja, ja, und wie er ein anderes Mal, als er zwiſchen den Toro und las Tablas gerieth, ſein Leben durch den wunderbarſten salta sobra testuz rettete, indem er mit der Gewandtheit eines Operntänzers den Fuß zwiſchen die Hörner des Stiers ſetzte und über ihn hinüber ſprang.

Er braucht niemals einen Cachetero, denn wenn er ſeinen