Teil eines Werkes 
26. Bd. (1860) Werke
Entstehung
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Zwei Nächte.

Du willſt zum Generalſtab, ſagte der Dragoner und legte ſeine Beine auf einen Stuhl, der vor ihm ſtand;haſt Rec, ſteigſt dann zu Pferd, wie unſereins und biſt, fuhr er ſeufzend fort,bei einer einſtigen vielleichtigen Schlacht, mit an den intereſſanteſten Punkten, ein ſelbſtändiger Menſch, brauchſt nicht in der ſtaubigen Co⸗ lonne zu marſchiren.

Ja zu Pferd, zu Pferd,"¹ meinte der Chevauxleger, der bis jetzt ſchweigend geraucht,wenn ich das noch erlebe, eine tüchtige Schlacht im Blut, Schweiß und Staub, vor meinem Zuge hineinzuſtürzen in die feindliche Kavallerie, um einen Leopoldi oder gar ein Thereſien⸗ kreuz herauszuhauen Gott, wenn ich das noch erlebe!

Dazu iſt leider wenig Ausſicht vorhanden, ſeufzte der Anbeter der Tänzerin,ein Feldzug könnte mich auch arrangiren, das bricht alle Verbindungen ab, wie man ſich in den Sattel ſchwingt und aus⸗ marſchirt, iſt man ein freier, unabhängiger Menſch. 3

Aber der Kummer der kleinen Julietta? lachte Graf S.;ſie wird ſich nicht mehr ſchminken wollen, und in Folge davon ihren Contract verlieren.

Der Andere zuckte die Achſeln und ſagte ſeufzend:Und doch wollte ich, es gäbe einen Feldzug.

Wozu aber durchaus keine Ausſicht vorhanden iſt, meinte der Infanterieoffizier.Der politiſche Himmel iſt klar und ohne Wolken, wie der des herrlichen Neapel, dem du entgegenziehſt.

Das wär' ſchon recht, ſagte der Chevauxleger,dann hätten wir einige Hoffnung, denn am neapolitaniſchen Horizont hängt immer eine tüchtige drohende Wolke, die des Veſuvs nämlich, und da kann

es alle Tage losgehen. N Ja, auf dieſe Art, verſetzte der Infanterieoffizier lächelnd,iſt

mein Vergleich freilich nicht ganz richtig.. Grüß' mir den Veſuv, ſagte der andere Huſarenoffizier,und nimm dir Lacrimae von Reſina mit, der des Eremiten iſt gar zu

ſhlan 2