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Ein Geheimniß⸗
der Baron fort.„Die beiden Engländer, welche wohl einſahen, daß ſie hier den Kürzeren ziehen müßten, begaben ſich in den Gaſthof,
freilich noch immer mit einigem Widerſtreben; denn der Dicke ballte 5
mehrere Mal ſeine Fäuſte, als ſuche er einen würdigen Gegner zu einer Box⸗Parthie.
„Der Major legte ſeine Beduinen⸗Tracht ab, ließ ſich ſeinen zu langen Bart ſtutzen, und ſo dinirten wir ein paar Tag darauf ſeit längerer Zeit wieder zum erſten Male an der Table d'hòôte des Gaſt⸗ hofes, wo das Erſte, was uns in die Augen fiel, der dicke Gentle⸗ man war, der vor dem gedeckten Tiſche auf und ab ſpazierte. Bei unſerem Eintritt ſtutzte er, ſah den Major forſchend an, und dann flog ein leichtes, ich möchte ſagen, gutmüthiges Lächeln über ſeine dicken Züge, was mich veranlaßte, auf ihn zuzugehen, um von dem neulichen Vorfalle zu ſprechen, indem ich ihm ſagte, wir hätten un⸗ endlich bedauert, daß einer unſerer Diener ungebührlicher Weiſe mit ihm zuſammengeſtoßen ſei, und würden auch nicht verfehlt haben, ihm ſchon ſogleich damals unſere Entſchuldigungen zu machen; doch hätte er ſich auf eine Art ſelbſt Recht verſchafft, die es uns leider unmög⸗ lich gemacht, uns mit freundlichen Worten darein zu miſchen.
„Auf das hin lachte der alte Herr heiter hinaus, reichte mir die erwiderte:„Ich bin Ihnen in der That dankbar dafür, daß ftigen Manne ſo artig entgegen kommen. Meine igkeit ſchafft mir nur zu oft ähnliche Auftritte Jugend auf ſehr reizbar, ſind lange Jahre, in
indif zugebracht, leider nicht im Stande, das Blut abzukühlen. Sir Robert J.— wollen Sie mir freundlichſt Ihren Namen ſagen, um mich alsdann Ihrem Freunde vorzuſtellen? 8 ute mich, führte ihn zu dem Major, der ihm auf hal⸗ bem Wer gegen kam und ihm lachend die Hand ſchüttelte.
„Wenn an meinem Betragen von neulich etwas verzeihlich iſt,“ ſagte der alte Engländer lachend, ‚ſo iſt es, daß ich Sie für einen


