Teil eines Werkes 
16. Bd. (1855) Werke
Entstehung
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34 Drittes Kapitel.

über die Bühne ging und nicht eher endigte, bis alle Drei wieder hinter den Conliſſen angekommen waren. Dort hielt die Eine, die Kräftigſte von Allen, es war Demoiſelle Thereſe, das Ter⸗ zett mit einem plötzlichen Rucke feſt, löſte ihre Arme aus denen der beiden Anderen und ließ ſich laut lachend auf eine gepolſterte Ra⸗ ſenbank niederfallen. Clara ſchöpfte einen Augenblick tief Athem, dann ſagte ſie:Wie danke ich dir, Thereſe; du haſt mir da aus einer ſehr unangenehmen und ſchmerzlichen Scene weggeholfen.

Die aber morgen wiederkehren wird, mein Schatz, lachte die Andere.

O mein Gott, ich weiß das; aber was kann ich dagegen thun? Ich, ohne Schutz, hülflos und allein daſtehend!

Dagegen kannſt du zweierlei thun, entgegnete Demoiſelle Thereſe, indem ſie ihren rechten Fuß auf das linke Knie hinaufzog, um ihren Schuh anzuſehen, ob erbei dem raſchen Walzer keinen Scha⸗ den genommen.Wie ich geſagt habe, zweierlei, entweder du läßt dir die Narrheiten gefallen, du läßt dem lächerlichen Kerl ſeine Grille

Nie! nie! rief Clara entrüſtet.

Nun wohl, ſagte gleichmüthig die Andere,ſo ſchaffſt du dir einen Liebhaber an, der unſerem erſten und zweiten Tänzer und allen Denen, die das Recht zu haben glauben, deine Taille unterſuchen zu dürfen, an einem ſchönen Morgen zwei Worte ſagt, ungefähr des Inhalts:Mein lieber Freund! Wenn Sie ſich noch⸗ mals unterſtehen, der Demoiſelle Clara mit der Spitze Ihres Fin⸗ gers zu nahe zu kommen, ſo mache ich mir dagegen das Privat⸗ vergnügen, Sie dreimal nacheinander ausziſchen zu laſſen.

Oder, ſetzte die blonde Tänzerin, welche die Dritte im Bunde geweſen war, hinzu,dein Liebhaber macht ſich das Vergnügen, Abends in einer dunklen Straße dem erſten Tänzer oder ſonſt Je⸗ mand ein paar freundliche Worte zu ſagen.

Darnach der Liebhaber iſt, antwortete Thereſe mit etwas