Teil eines Werkes 
15. Bd. (1855) Werke
Entstehung
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Schuldig! 331

dämmerung mit dem jungen Frauenzimmer und dem geſtohlenen

Geld dort aus dem Hauſe hier in das unſrige ſchlich. (Müller ſteht unbeweglich, den Blick gen Himmel gerichtet.)

Kratzer Cnit Pathos). Nun denn, im Namen des Königs verhafte ich dich! Frau Bendel u Müned.

Und Sie haben nichts zu Ihrer Vertheidigung zu ſagen, Un⸗ glücklicher? Sehen Sie, bei all' der Schande, die Sie mir ins Haus brachten, ſpricht doch mein Herz wieder für Sie.

Müller(ſeufzend und abgebrochen).

Ich bin ein Nachtwandler.

Kratzer. Damit kommſt du nicht durch, Unglückſeliger! Alle Umſtände ſprechen gegen dich. Babett. Da iſt die Polizei! . Frau Bendel. Gebt ihm einen Stuhl! gebt ihm einen Stuhl!

(Man rückt den Lehnſtuhl vor, Müller fällt hinein.)

Neunter Auftritt.

Die Vorigen. Eduard.

Eduard. Verzeihen Sie mir, daß ich ſtöre, ich komme im Auftrag des Herrn Polizeirathes. (Müller ſieht ihn ſchmerzlich an.) Eliſe(in größter Angſt, ſich ihm nähernd, halbleiſe).

Eduard!