Schuldig! Eduard
(macht ihr ein Zeichen, ſich nicht zu nähern, zur Hausfran).
Sie ſind Frau Bendel?— Der Herr Polizeirath beauftragen mich, Sie um Entſchuldigung zu bitten wegen der Unruhe, die man Ihnen und Ihrem Hauſe verurſacht.
Frau Bendel. Es iſt ein ſchmerzlicher Fall, Herr Aſſeſſor.—
Kratzer. Wir haben inzwiſchen ſchon den Verbrecher. Eduard. Welchen Verbrecher? Kratzer.
Hier ſitzt er; die ganze Laſt der Schuld ſpiegelt ſich auf ſeinem welken Geſichte. Eduard Laſch zu Eliſe. Ich habe deinem Vater Alles geſtanden, er hat uns verziehen. Eliſe. Und jener Raub in unſerem Hauſe? 3 Eduard chalblaut). Man hat den Thäter bereits. Kratzer cno.
Ja, man hat den Thäter. Tauſend Thaler Gold und das Frauenzimmer. Gerbindlich zu Eliſen gewendet) Um Vergebung! Polizei⸗ pflicht und Galanterie in edelm Wettſtreite—
Müller(faltet die Hände). Gott kennt meine Unſchuld! Eduard. Nicht blos Gott allein kennt Ihre Unſchuld, auch der Herr
Polizeirath hat ſie anerkannt. Sür ſcchh) So muß ich mir und ihm helfen.
Frau Bendel.
Seine Unſchuld?


