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Unterredungen verſchiedener Art.
ausſaugen; denn was der junge Menſch von einer Freigebigkeit iſt, von einer Herzensgüte und...“
„Von einem Leichtſinn,“ ergänzte Martha und ſchlug gewaltig und ingrimmig auf ein großes Stück Fleiſch los,„das iſt gar nicht an den Himmel zu malen.“
Draußen wurde die große Hausglocke gezogen. Jakob, der ſich darauf hin ſchon halb von ſeinem Stuhle erhoben hatte, ließ ſich langſam wieder nieder, zog eine kleine ſilberne Doſe aus der Taſche, nahm bedächtig eine Priſe und ſagte, nachdem er einen Blick auf die Schwarzwälderuhr geworfen:„Ah ſo! er wird es ſein! Da preſſirts mir gar nicht.“
„Mir auch nicht,“ ſagte der Kutſcher und faltete ruhig ſeine Decke zuſammen.
„Und mir erſt recht nicht,“ meinte lachend das Stubenmädchen.
„Er muß das Warten ſchon gewohnt werden,“ brummte die Köchin und machte ein ungeheures Gepolter, indem ſie mit dem Stücke Holz, das ſie in der Hand hielt, mehr auf den Tiſch als auf das Fleiſch ſchlug.
Draußen wurde aber zum zweiten Mal und heftiger geklingelt.
„Er wirds doch nicht ſein,“ ſagte jetzt Jakob, indem er von ſeinem Stuhle aufſtand und ſich der Küchenthüre näherte:„ſo heftig ſchellte er niemals. Das geht alles langſam und ruhig, feierlich und abgemeſſen.“
„Ja, es muß Jemand anders ſein,“ meinte die Köchin,„für ihn iſts noch zu früh. Geſchwind, Nanett, mache Sie die Haus⸗ thüre auf! Bleibe Er ſitzen, Jakob, das Mädel hat junge Beine.“
Nanette eilte gehorſam dieſem Befehle zur Küche hinaus, zog draußen den ſchweren Thürflügel auf und begleitete die Perſon, welche zweimal geſchellt und welche halblächelnd meinte, man ſolle in einem ordentlichen Hauſe Niemanden zweimal ſchellen laſſen, nach der Küche. 1 3 3 8
Dieſe Perſon aber war Niemand anders, al
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