Teil eines Werkes 
2. Th. (1862)
Entstehung
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daß ich zur Claſſe der Anas nigra zähle, weil ich einen natürlichen Abſcheu gegen das Waſſer hege; iſt das aber etwas Schlechtes und bin ich etwa der Einzige der das Bier dem Waſſer vorzieht?

Unſer Freund würde noch eine Stunde ſo fortge⸗ fahren haben, wenn in dieſem Augenblick nicht eine rei⸗ zende Tafel⸗ und Tanzmuſik erklungen wäre, welche die Hochzeitsgäſte auf ganz andere Gedanken brachte.

Welches Land und welches Volk iſt ſo reich an nationalen Tänzen wie Böhmen?

Böhmen könnte ganz Europa mit Geigern, Flöten⸗ ſpielern, Hornbläſern und Tänzen verſehen, ohne darum zu verarmen.

Während aber die böhmiſchen Muſikkanten weit und breit bekannt ſind, fehlt doch noch viel, daß auch die unzähligen Nationaltänze eben ſo verbreitet wären.

Dieſe böhmiſchen Tänze ſind zum Theil ſehr alt und beſtanden jedenfalls ſchon zur Zeit unſeres Feſtes.

Den Anfang machte man mit derSouſedska, an welcher ſich auch die Brauteltern betheiligten.

Nur der ehemals reiche Henkel ſaß hinter ſeinem Bierkrug und vergoß ungeſehen Thränen der Wehmuth über das wohlgeordnete glückliche Hausweſen, das ſich