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Ihr kleines Haupt glich einem an einer Kugel kle⸗ benden Sandkörnchen.
Dennoch war dieſes dicke umfangreiche Weſen er⸗ ſtaunlich munter und gut gelaunt.
Das Köpfchen drehte ſich beſtändig hin und her, während die Geſtalt langſam zu einem breiten Lehn⸗ ſtuhl vorrückte.
Der Bräuer führte den Hausherrn au's Fenſter und deutete auf einen von vier Ochſen gezogenen Bier⸗ wagen, der vor dem Thore hielt.
„Ich dachte,“ ſagte der Gaſt freundlich lächelnd, „ein paar Fäßchen könnten in einem neuen Haus⸗ halt nicht ſchaden und ſo habe ich denn für jede Braut ſo ein Stück von fünfundzwanzig Eimern bringen laſſen.“
Das Raſſeln und Knarren der vom Wagen ab⸗ rollenden Fäſſer bildete den vortrefflichſten Comentar zu den Worten des Bräuers, welchem Hummel mit ei⸗ nem warmen Händedruck dankte.
Nach und nach füllten ſich die Räume des Hauſes zum ſteinernen Röſſel immer mehr mit Hochzeitgäſten.
„Simeon Schuſchitzky,“ einer der geachtetſten Bür⸗ ger der Altſtadt, mit ſeinem Töchterlein Helene, der „Advocat Hauenſchild,“ der junge Rathsherr„Kut⸗ nauer,“ der katholiſche Eiferer„Wenzl Netoliczka,“ der aber trotzdem die Paſſauer verjagen half,„Thomas


