Teil eines Werkes 
2. Th. (1862)
Entstehung
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cken eine Erbſchaft zueigneſt, die von Rechtswegen mir gehört.

Ich werde meinen Vetter Mathias, Spanien, Rom und das Reich gegen Dich hetzen, wenn Du Dein Spiel nicht aufgibſt, übrigens nimm Dich in Acht und ſieh Deine Karten wohl an, Du haſt verſpielt, noch ehe Du ein Bild auf den Tiſch legſt, denn Dein Mit⸗ ſpielender würde mit allen großen Quarten und Terzen der Welt in der Hand zu Grunde gerichtet werden.

Alle dieſe höchſt wichtigen Rathſchläge hinderten Ferdinand nicht der getödteten Gemsböcke zu erwähnen.

Der junge Fürſt kannte nur zweierlei Freuden: ſeine Augen in das myſtiſche Dunkel eines Reliquien⸗ ſchreines zu verſenken, zwei, drei Meſſen in halber Ver⸗ zückung anzunehmen, den Weihrauchduft der Kirche ein⸗ zuathmen und auf das Tantum ergo sacramentum des meſſeleſenden Prieſters mit thränenfenchten Augen zu horchen, oder die Jagd, die beſchwerliche ermüdende Verfolgung des Wildes.

Leopold, der die Luſt an der Jagd mit ſeinem Bruder gemein hatte, ließ dießmal die Nachſchrift vo⸗n kommen außer Acht, er kam ſich ſelbſt zu ſehr wie ein gehetztes Wild vor. Ungnade und Feindſchaft laſſen ſich ertragen, wenn nur der eigentliche Zweck des Unter⸗