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Prag zu gezogen ſeid, dort Sr. Majeſtät unſerem kai⸗ ſerlichen Herrn zur Laſt fallet und ſein Regiment in Verruf bringet; ich beſchwöre Euch in brüderlicher Zu⸗ neigung und Liebe, den Kriegszug ſogleich aufzugeben und die Knechte, welche man das Paſſauer Kriegsvolk nennt, auseinander gehen zu laſſen. Se. Majeſtät will Euere Geſchäftigkeit in keinem Wege gefallen und der Adminiſtrator von Neuſtadt, Herr Khlesl ſagte mir in ſeiner ſchlichten Weiſe, der weniger zu trauen iſt als der Spitzbüberei von einer Legion Teufel, er bitte mich, da er Euch ſo treu geſinnt und vom Herzen ergeben ſei, Euch bei des Königs Ungnade von jedem weiteren Unterneh⸗ men abzuwehren, was ich, obgleich es aus falſchem Herzen kommt, um ſo williger thue, als unſerer ganzen Familie Zukunft wahrhaftig auf dem Spiele ſteht. Die Frau Mutter läßt hinzufügen, das man in Madrid über Euere Aufführung uuruhig zu werden anfängt und, daß ſelbſt Cardinal Hohenzollern in des heiligen Vaters Namen zur Mäßigung gerathen. Ueberlegt Euch das Alles wohl, liebſter Herr Bruder Durchlaucht und Euer Liebden wird bei genauer Betrachtung gewißlich ver⸗ merken, daß ich bin und bleibe Euer Liebden getreuer Bruder.“
Das Poſcript enthielt noch die Worte. „Ich kann nicht nnterlaſſen Euch anzuzeigen, daß


