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Haſſes, welcher eine ganze Kriegserklärung ſammt der feierlichen Zuſage raſcheſter Vergeltung enthielt. Ramée, welcher nicht eben ſo gut wie der Erzherzog die Bedeu⸗ tung des kaiſerlichen Kammerdieners zu würdigen ver⸗ ſtand, hatte keinen Schlüſſel ſich die Handlungsweiſe ſeines Herrn und Meiſters zu erklären; er vergalt daher Haß mit Haß, und hoffte, die Stunde würde ohne Zwei⸗ fel erſcheinen, wo er ſeinen Lieblingsgedanken, Herrn Lang auf einem Galgen von außerordentlicher Höhe baumeln zu ſehen, ausführen werde können.
Der Kammerdiener leiſtete ſeufzend auf ſeinen ſo vortrefflich eingeleiteten Plan, des Grafen Thurn Grund⸗ beſitz ſeinem eigenen Vermögen zu annexiren, Verzicht, und hieß das Dienſtmädchen, indem er ſich das Anſehen gewaltiger Großmuth zu geben nicht verſäumte, von dem Förſterhauſe zu Stern Beſitz nehmen, dann benützte er die angelegentliche Unterhaltung des Erzherzogs mit ſeinen Räthen ſich davon zu ſchleichen und ſogleich zum Kaiſer zu begeben. Die Wirkung ſeiner Unterredung mit dem Monarchen ließ nicht lange auf ſich warten.
Der Erzherzog und das Paſſauer Kriegsvolk harr⸗ ten, nachdem die Altſtadt die Unterwerfung geweigert, ungeduldig des kaiſerlichen Befehles zum Angriff. Leopold hatte die verſchiedenen Truppenführer ausdrück⸗ lich zu dem Ende verſammelt, um die letzten Anordnun⸗


