Teil eines Werkes 
1. Th. (1862)
Entstehung
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ſetzt, oder habt Ihr vielleicht Euerer Herrſchaft einen Eid der Verſchwiegenheit geleiſtet? Was ſoll's mit Eu⸗ erem Verwundeten? Was gedenkt der Graf zu begin⸗ nen? Hätte er nicht Luſt die Gnade Sr. Majeſtät in Anſpruch zu nehmen? ich kenne Leute, die ihm um eine geringe, kaum nennenswerthe Summe vollkommen Ver⸗ zeihung verſchaffen würden. Sagt dem Grafen, daß Euch ein Mann bekannt ſei, in deſſen Macht es liegt, ihn mit dem Kaiſer auszuſöhneu, ſetzt aber hinzu, daß ſein Kopf in Gefahr ſchwebt, wenn er ſich lange beſinnt, ja, daß es Leute gibt, die im Stande wären ihn mitten unter ſeinen Freunden aus dem Bett zu reißen und weiß Gott nach welchem finſteren Neſt in's Gefängniß zu führen. Ihr könnt einfließen laſſen, daß der kaiſerliche Kammerdiener Lang Ihr werdet den Namen behal⸗ ten daß Philipp Lang herzlichen Antheil nimmt, ich würde Euch gerne etwas Schriftliches mitgeben, aber ihr könntet es verlieren hier zögerte der kaiſerliche Kammerdiener einen Augenblick unſchlüſſig, rieß aber dann plötzlich ein Stückchen Papier ohne Namensunter⸗ ſchrift aus ſeinem Taſchenbuch heraus und ſagte: Was thut's, kann doch Niemand beweiſen, daß es von mir kömmt da bringt dem Grafen dieſen Zet⸗

tel, ich weiß, der Graf iſt nicht reich und deshalb habe

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