Teil eines Werkes 
1. Th. (1862)
Entstehung
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Hut zu rücken, Graf Lodron beißt ſich auf die Lippen, folgt aber deßungeachtet dem unermüdlichen Peripate⸗ tiker und ſpricht ihn an; dieſer Mann zieht eine Hand aus dem Hoſenſack und macht ihm ein Zeichen, daß er bereit ſei ihn anzuhören. Wer würde in dieſem Bild nicht den Monarchen zu erkennen glauben!.

Und doch war der Mann mit der Hand in der Ho⸗ ſentaſche, der ſich eben bereit erklärte dem Grafen Lodron eine Audienz zu bewilligen, nur der erſte Kammerdiener Sr. Majeſtät, HerrPhilipp Lang.

Nachdem der Kammerdiener den Grafen Lodron gnädig angehört, ging der Ritter vonDel vorüber, Lang klopfte ihm zutraulich auf die Achſel, indem er mit einem ſchalkhaft ſein ſollenden Lächeln hinzuſetzte:

Iſt nicht jeden Tag Kirchtag, haben kein Geld, ganz unnöthig ſich deßhalb zu Seiner Majeſtät zu be⸗ mühen.

Dem wackernKeppler drehte er den Rücken zu, als er ihn von Weitem kommen ſah, dagegen erreg⸗ ten ein paar Kindsmägde, welche über den Burghof gingen ſeine Aufmerkſamkeit, die eine war groß, ſchwarz⸗ haarig, hatte feingeſchnittene lebhafte Augen und wiegte den Oberleib, wie es die Cirkaſſerinnen thun ſollen, in ſehr anmuthiger Weiſe, die andere war etwas kleiner, hatte blondes in's Röthliche ſtreifendes Haar, ein höchſt