Teil eines Werkes 
1. Th. (1862)
Entstehung
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regelmäſſiges Geſicht und ein paar reizende Beine, welche unter dem etwas kurzen Faltenrocke ſichtbar wurden.

Lang tippte ſich auf die Stirne und eilte den bei⸗ den Mädchen, deren jede ein Kind an der Hand nachſchleppte, nach. Er ſtellte ſich ihnen am Eingang des Hirſchgrabens entgegen und lud ſie ein, in den reſervirten Raum des Gartens hinab zu ſteigen, die Mägde zögerten, da es bereits auf zehn Uhr ging und die Herrſchaft des einen Mädchens im entfernteſten Theil der Stadt wohnte. Der Kammerdiener ließ ſich aber in ſeinem freundſchaftlichen Anſinnen nicht beirren, ſondern erwiederte mit der größten Artigkeit, daß diejenige, welche am weiteſten wohne, zurückſtehen ſolle, während er ihrer Gefährtin den Garten und das Schloß zeigen würde. Die Mädchen beſprachen ſich einen Augenblick, worauf ſich das Kleinere mit dem Knaben, den ſie an der Hand führte, entfernte. Lang ſchien einen Augenblick zu be⸗ dauern, daß gerade die Blondine ſo weit vom Schloß weg wohne, doch faßte er ſich bald und ſagte mit einem Seufzer ſtiller Reſignation:Gehen wir. Die Schwarze nahm das Kind wieder an die Hand und war im Begriff ihrem Führer zu folgen. Zu ihrem Erſtaunen drehte ſich aber Lang plötzlich um und ſagte in gebieteriſchem Tone:

Das Kind bleibt hier.

Als ſich die Magd jedoch weigerte, das Kind ſich