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Während ſich dieſe Vorfälle im ſteinernen Röſſel zutrugen, ereigneten ſich am Hradſchin, der Prager Burg, wo damals Kaiſer Rudolf II. Hof hielt gar wun⸗ derbare Dinge.
Vor dem Eingang zu des Kaiſers Gemächern ging ein ältlicher Mann mit ſtark geröthetem Geſicht auf und ab, der die Hände in den Taſchen ſeines Beinkleides ſtecken hatte. Es iſt der Mühe werth den Mann zu beo⸗ bachten, er trägt den Kopf hoch, dankt ſehr nachläſſig,
wenn er— was von allen Vorübergehenden regelmäßig geſchieht,— gegrüßt wird, iſt ſehr kurz angebunden und in ſeinen Ausdrücken keineswegs wähleriſch.
Eben nähert ſich ihm der Graf Lodron, ein Herr von beßtem Adel, er winkt dem Manne freundlich zu.
Dieſer aber ſtellt ſeine peripathetiſche Bewegung keinen Augenblick ein, ſondern begnügt ſich einfach den


