Teil eines Werkes 
1. Th. (1862)
Entstehung
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Bis daher war Alles gut, ja vortrefflich abgelau⸗ fen, der Kupferſchmied bildete ſich ein, zwei Menſchen⸗ leben gerettet zu haben und ſein gutwilliger Nachbar that nichts, um ihn im Genuß dieſes ſüßen Gefühls zu ſtören, das Publicum hatte; ihm aufmerkſam zugehört und ſogar ſichtbare Zeichen des Beifalls gezollt, der kleine Jan Kafka ihm bereits zum hundertſiebenund⸗ zwanzigſten Male Hummel hatte wohl gezählt die Hand geküßt. Was blieb dem braven Bürger zu wünſchen übrig? und doch hätte Hummel wohl gethan in dieſem Augenblick an Polykrates zu denken.

Während nämlich Caſpar Hummel noch die Stiege hinanſtieg, wurde ſein glückſtrahlendes Antlitz von ei⸗ ner düſteren Wolke umſchattet, er ſtieg, je mehr er ſich den oberſten Stufen näherte, deſto langſamer und hörte auf, ſein:Nur mir nach meine Freunde! zu rufen. Endlich als ſie insgeſammt den Höhenpunct der Haus⸗ treppe erreicht hatten, huſtete und ſchnaubte der alte Herr wider ſeine Gewohnheit und murmelte einige Worte vor fich hin, deren Bedeutung weder der Pfer⸗ dejunge noch Tobias Widtmann verſtehen konnte. Sie gaben ſich auch gar keine Mühe, da fie mit ganz an⸗ deren Dingen beſchäftigt waren. Der Küche, welche nächſt dem Stiegenhaus angebracht war, entſtiegen nämlich ſo lockende Düfte von Braten und Fleiſchbrü⸗

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