Teil eines Werkes 
1. Th. (1862)
Entstehung
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Er wird es, er wird es, ſagte der Reiter mit funkelnden Augen und rief dem Burſchen, mit einer an's Befehlen gewöhnten Stimme zu, abzuſteigen.

Der Bube, welcher das Pferd zur Schwemme in den Fluß reiten wollte, begnügte ſich dem Herrn eine Fratze zu ſchneiden und das Thier, das er einen Augen⸗ blick angehalten hatte, wieder in Bewegung zu ſetzen. Jetzt verlor aber der Fremde die Geduld; obgleich er am rechten Bein hinkte, eilte er doch dem Pferde zu, faßte das Pferd mit der einen Hand an der ſtruppigen Mähne und verſetzte dem baarfüßigen Reiter mit der Anderen einen ſolchen Schlag, daß er ſtracks vom Rü⸗ cken des Thieres herunter kollerte. Glücklicher Weiſe war das Pferd ſo niedrig gebaut, daß der Burſche durch den Fall keinerlei Schaden erlitt. Während ſich der Letztere wieder aufrichtete, ſaß der Fremde ſchon auf dem Rücken des ſattel⸗ und zügelloſen Pferdes und trabte, es blutig ſpornend, raſch des Weges fort. Der Pferdejunge lief dem Fremden nach, überſchüttete ihn mit Schimpfnamen aller Art, hieß ihnRoßdieb und Räuber und bemächtigte ſich in Ermanglung jedes anderen Erſatzes des Hutes, welchen der Fremde nicht mehr aufzuraffen Zeit gehabt hatte. Schließlich for⸗ derte der Junge die beiden Bürger zur Zeugenſchaft auf, daß ihm das Pferd mit Gewalt entwendet worden